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Zwei Karrierecoaches im Gespräch

Zwei Karrierecoaches im Gespräch

Jeder Mensch wählt seinen eigenen, individuellen Berufsweg. Genauso individuell muss die weitere Karriereplanung angegangen werden. Aber wer hilft einem im Dschungel der „Weiterbildungsmöglichkeiten“ weiter? Wer sagt einem, was für einen selbst der beste Weg ist?

Gaby Frontzeck von der „rotros GmbH“ und Melanie Molter vom „Bayerischen Bildungszentrum“ sind Karrierecoaches – das klingt nicht nur cool, die beiden sind auch echte Ratgeber in puncto individuelle Karriereplanung.

Denn die wenigsten von uns kennen alle Tricks und Möglichkeiten in der Ausbildung und Weiterbildung. Für viele endet die Karriereplanung mit der Unterschrift unter den Arbeitsvertrag, der Rest ergibt sich von selbst. Das dem nicht so sein muss, dafür stehen die beiden Coaches im Folgenden Rede und Antwort:

Wie geht das los mit der Karriereberatung?

Molter: „Meist kommen die Anfragen für ein Karrieregespräch per Email oder Telefon ins Haus. Entweder die Interessierten haben sich bereits mit einem Lehrgang angefreundet – oder sind noch völlig offen und wollen sich erst einmal einen Überblick über Weiterbildungsmöglichkeiten verschaffen.“

Beim Termin vor Ort ist der Ablauf meist wie folgt: Nach der Begrüßung gehen wir auf den individuellen Lebenslauf des Interessenten ein.

Molter: „Es tut den Interessenten gut, erst einmal zu erzählen, was sie denn bisher beruflich gemacht haben, welche unterschiedlichen Wege sie gegangen sind, wo Hürden überwunden oder Stärken gefunden wurden“.

Frontzeck: „Hierbei ist es wichtig die Vorstellung herauszuarbeiten, die die jeweiligen Menschen für sich meist bereits getroffen haben. Wo sehen Sie sich in 5 Jahren? Welche Tätigkeiten können Sie sich vorstellen? In welche Richtung wollen sie gehen? In der IHK-Weiterbildung gibt es ganz viele verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten. Entweder man spezialisiert sich auf ein bestimmtes Thema und macht hierzu sehr gezielt ein Seminar oder einen Workshop. Oder man entscheidet sich für eine etwas tiefgreifendere Weiterbildung im IHK-Zertifikatsbereich. Hier bieten sich z.B. die neu entwickelten IHK-Fachkräfte an. Man kann sich aber auch über eine Weiterbildung in Richtung Personalführung, Organisation oder dergleichen qualifizieren, dann käme eine sog. IHK-Aufstiegsweiterbildung zum Beispiel zum Fachwirt, Industriemeister oder Bilanzbuchhalter in Frage.“

Sie gehen, je nachdem für welchen Kurs ihr Gegenüber sich interessiert, individuell auf jeden Fall ein. Was ist Ihnen hierbei besonders wichtig?

Frontzeck: „Individuell heißt, dass man zuerst einmal alle wesentlichen Parameter abklärt. Passen die Zugangsvoraussetzungen? Wo muss man diese beantragen? Was muss man beachten? Bevor wir hier einen Überblick über den weiteren Ablauf geben, informieren wir ausführlich über die Inhalte und Anforderungen, beispielsweise auch Fördermöglichkeiten. Aktuell gibt es fast für jeden Lehrgang eine staatliche Förderung – das erleichtert einem die Entscheidung eine Weiterbildung zu absolvieren meist sehr. Zudem unterstützen auch immer mehr Firmen die berufliche Weiterbildung ihrer Mitarbeiter – entweder monetär oder mit flexibleren Arbeitszeiten.”

Molter: „Eine langjährige Weiterbildung ist wie ein Hobby: es kostet Geld, Zeit und Nerven!“. Daher sollte man sich diesen Schritt gut überlegen und in Ruhe mit dem Umfeld klären. Zudem ist es wichtig einen passenden Bildungsträger zu finden, bei dem man sich wohl und gut aufgehoben fühlt. Und wie immer gilt: es gibt keine dummen Fragen! Wir freuen uns auf jeden Interessenten, weil hinter jedem eine spannende Geschichte liegt und immer eine noch spannendere Zukunft zu gestalten ist.

Interessenten für ein Karrieregespräch melden sich direkt bei Melanie Molterr für eine erste Terminvereinbarung.